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Rockmusik statt Volkslied zum Jubiläum

 

Männergesangverein „Sangeslust“ feierte auf ungewöhnliche Weise seinen 90. Geburtstag

Von PETER LORBER

WINDECK. Etwas anders feierte der MGV Sangeslust Halscheid seinen 90. Geburtstag. Anstatt eines Sängerfestes gab es am Nachmittag ein geselliges Beisammensein mit Kaffee und Kuchen und am Abend ein fetziges Rockkonzert. Im vergangenen Jahr hatte die Sangeslust wegen des fehlenden Nachwuchses eine künstlerische Pause eingelegt, wollte für unbestimmte Zeit den Gesang ruhen lassen. Doch habe man schnell erkannt, dass ohne den MGV „in Halscheid etwas fehlt“, sagte Vorsitzender Reinhard Gürke. Vor allem die sozialen Kontakte hätten gelitten, so der Vereinschef, die Triebfeder für Familien übergreifende Veranstaltungen, beispielsweise für Weihnachtsfeiern, habe man vermisst. Die Jugend brauche ebenfalls die Identifikation mit einem derartigen Verein. Mit frischem Mut ließen also elf Männer zu Beginn des Jahres den Gesang wieder auf leben, musikalisch geführt von der Ehefrau des Vorsitzenden, Christa Gürke. Schnell sei die Entscheidung für ein Rock- Konzert als Festmittelpunkt beim Vereinsgeburtstag gefallen, erklärte der Vorstand weiter, nicht zuletzt weil die Jugendlichen den Sängern am Herzen lägen.



  Wenngleich die Wettermacher den Halscheidern nicht wohl gesonnen waren, war die Stimmung auf dem Festgelände sehr gut. Die Wasser durchtränkte Wiese vor der Bühne blieb zwar frei, aber unter den Pavillons, in den Zelten und unterm trockenen Bierpilz, die allesamt von fleißigen Händen der MGVSänger, ihrer Partnerinnen und Freunden betrieben wurden, kam Feier- und Mitsinglaune auf. Was freilich an den Klasseleistungen der Rockbands „Foreplay“ und „Ephedrin“ lag. Streetrock nennen Letztere ihr Genre, ihren Namen hätten sie gewählt, weil ihre Musik – ebenso wie das Hauptalkaloid der Ephedra- Pflanze – Herz und Blutdruck stärkt, wie Sänger Erik unterstrich. In der Tat ließ der treibende Gitarrensound mit Heavy- Anstrich den Regen schnell vergessen. Auf feine Cover- Musik setzte indes „Foreplay“ mit seinem musikalischen Tausendsassa Michaela, die sich auf das Saxophon-Spiel ebenso versteht, wie auf die Leadgitarre beim „Smoke on the water“ oder auf das Singen, was sie mit „Bobby McGee“ zeigte.










PUDERBACH feierte für den guten Zweck

Alles begann vor acht Jahren mit einer Idee. Einige Nachbarn der PUDERBACHer Schulstraße und den angrenzenden Straßen Kleiner Flur, Wollbachstraße und Meisenweg hegten den Wunsch, die Familien in ihrer umliegenden Nachbarschaft näher kennen zu lernen und veranstalteten zu diesem Zweck ein Straßenfest.



PUDERBACH. Die Idee eines Straßenfestes kam in PUDERBACH gut an und nach dem Fest blieb vom Verkauf der Getränke und des Essens noch ein gutes Sümmchen in der Kasse übrig. „Da wir alle gesunde Kinder haben und auch sonst alles, was wir brauchen, spendeten wir diesen Betrag damals erstmalig der Kinderkrebs-Stiftung Bonn“, erinnert sich Uwe Astfalk, Mitbegründer der ersten Stunde.

Seither ist das Straßenfest Schulstraße in PUDERBACH, das im zweijährigen Turnus stattfindet, eine feste Institution in PUDERBACHs Veranstaltungskalender. Die familiäre Atmosphäre zieht Jung und Alt an, Live-Musik, kalte Getränke, selbstgebackene Kuchen und Leckeres vom Grill tun ihr Übriges zur allgemeinen Stimmung dazu. Auch in diesem Jahr wurde am vergangenen Samstag wieder bis spät in die Nacht gefeiert und besonders zu späterer Stunde flossen Bier und Hugo, das Sommer-Trendgetränk aus Sekt und Holunderblütensirup, in Strömen.

Erstmalig in diesem Jahr fand mit dem Auftritt der Band Foreplay aus PUDERBACH auch ein größerer Live-Act statt, der von den Zuschauern mit viel Begeisterung angenommen wurde. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse fanden zahlreiche Besucher den Weg in die Schulstraße und nutzten diese Chance für ein gemütliches Miteinander. Die Einnahmen werden, wie bei jedem Straßenfest in der Schulstraße, komplett an die Kinderkrebs-Stiftung Bonn gespendet. „Während der letzten drei Veranstaltungen konnten so insgesamt 6.660 Euro an die Stiftung übergeben werden“, erzählt Astfalk.

In diesem Jahr sorgte leider das Wetter dafür, dass die Getränke und Speisen-Umsätze etwas hinter den Erwartungen zurückblieben. Da jedoch jeder Euro zählt, planen die Bewohner der Schulstraße schon jetzt ihr nächstes Straßenfest im Jahr 2015. Eva Klein

Quelle: http://www.ak-kurier.de/akkurier/www/overview.php?news=23690&key=puderbach
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